Wie ich wurde, wer ich bin: Mein Weg zur Schreibmagierin – Storys, die verkaufen

12 Comments

Mein Weg zur Schreibmagierin

3 Gründe, warum ich aufgehört habe, zu verkaufen

… und warum du es mir nachmachen solltest.

“50 Pfennig”, sagte ich.

Und sogleich wurde mir voller Freude gleich eine ganze Mark in meine kleine Hand gelegt.

Kurz zuvor:
Tief versunken in meine Welt spiele ich mit meinen wundervollen Glitzersternchen auf dem Bürgersteig.

Ab und an spazieren Menschen an mir vorbei. Eine Dame bleibt stehen, völlig fasziniert.

Und spricht mich an.

Ich sehe auf, lächle und unterhalte mich eine Weile mit ihr. Nehme sie ein Stück weit mi in meine Zauberwelt. Sie ist begeistert. Und möchte einen meiner Glitzersteine haben. Bereit, dafür von sich aus zu bezahlen.

Gesagt, getan.

Mit einem nun strahlenden Lächeln geht sie beschwingt weiter. Mit dem Glitzerten als Anker in ihrer Tasche. Er gibt ihr die entspannte Gewissheit, dass sie so jederzeit wieder in meine leuchtende Zauberwelt eintauchen kann.

So ging es damals viele Male am Tag, lange Zeit.

Ich war gerade mal 8 Jahre alt. Und verkaufte Erwachsenen einen Moment des Glücks.

Warum ich aufgehört habe, zu verkaufen

Wie schön wäre es, wenn uns das täglich mit unserem Angebot passieren würde, stimmt’s?

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht in unserem Business Alltag …

Wie du sicher vermutest, hat mir das Verkaufen damals viel Freude gemacht und irgendwie habe ich es in mein Leben integriert und verfeinert, als ich größer wurde.

Doch es gab 3 wesentliche Punkte in meinem Leben, die mir Bauchweh bereitet haben.

Punkt 1: Menschen können nicht nein sagen

Während meiner Schulzeit besserte ich damals mein Taschengeld mit allerlei Jobs auf. So kam es, dass ich für ein Unternehmen via Telefon “Urlaubsaufenthalte” verkaufte.

Das sah so aus:

Wir bekamen ein Telefonbuch und riefen die Leute einfach an – sogenannte Cold Calls, damals noch erlaubt.

Und die Menschen, freundlich wie sie sind, blieben bis zum Ende am Telefon und gaben mir sogar ihre komplette Bankverbindung. Obwohl sie mich nicht kannten. Das war das erste Mal, dass mir komisch wurde.

Du kannst dir sicher denken, dass ich da nicht lange mitspielte …

 

Punkt 2: Verkäufer sind gut darin, andere in die Ecke zu drängen

Während meines Pädagogik-Studiums an der Uni Duisburg verdiente ich mir meinen Lebensunterhalt (Wohnung, Auto, Freizeit) mit einem seriösen Job bei namhaften Banken – so dachte ich.

Doch auch hier durfte ich feststellen, dass Menschen in den Augen so mancher nur eines sind: Geldbeutel, die es zu erleichtern gilt.

Meine Aufgabe in der Kreditabteilung: Verschuldete Menschen dazu verführen, noch mehr Schulden aufzunehmen. Gründe gab es genug:

  • einen Urlaub, von dem sie noch ihren Enkeln erzählen können
  • neue Möbel, um ihre Wohlfühloase noch schöner zu machen
  • you know what I mean …

Und damit das auch hübsch klappt, wurde ich mit einem Leitfaden und einer kilometerlangen Einwandbehandlung ausgestattet. An der Wand: ein großer Zähler … wer macht die meisten Abschlüsse?

War ich erfolgreich? Sch* ja und wie! Doch menschlich geht anders. Also ging ich.

 

Punkt 3: Der Verkaufs-Klassiker: Mit Druck zum Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums merkte ich recht schnell, dass ich als Angestellte nicht glücklich war. Also hüpfe ich von jetzt auf gleich rein in die Selbständigkeit.

Ohne Rücklagen.

Hui, und schon flog es mir um die Ohren. Mein geplanter Hauptkunde tauchte eine Woche vor offiziellem Start unter. Was tun? Aufgeben war keine Option!

Also nahm ich gefühlt alles an Jobs an, was es da so gab im Reich der Freelancer. Natürlich mit Schwerpunkt Coaching & Online Marketing.

So wurde ich recht fix … Trommelwirbel … “Beraterin” und telefonierte sogenannte Strategiegespräche ab. Kennst du, oder? Kurz: ich sollte verkaufen.

Nun, wenn du denkst, Punkt 1 + 2 waren schon schlimm, dann halt deine Socken fest! Diese Position übertraf alles!

Hier sollte ich jedem, vom Hartz IVer über die Hausfrau bis hin zu solventen Angestellten ein Coaching verkaufen. Kein Geld? Kein Problem! Der Apell an mich: Die sollen es sich leihen oder einen Kredit aufnehmen.

Nun, meine Kollegen gingen hier sprichwörtlich über Leichen. Auf Cialdinis Klaviatur der Überzeugungskraft & Überredungskunst spielten sie ganze Symphonien.

Ich hingegen, stieg auch hier aus. Mittlerweile enorm frustriert.

 

Wenn Hardselling keine Option ist …

Sicher kennst du diese oder ähnliche Situationen. Gerade wenn du Coach bist, dann wurde dir vermutlich mindestens einer dieser Wege nahegelegt:

  • Hardselling
    Eine Technik aus den 70er, die noch heute von vielen Sales People dort draussen genutzt wird. Hier wird dein Gegenüber so wuschelig gemacht, dass er am Ende kauft – wohl fühlt er sich meist nicht.

  • Sichtbarkeit
    Etwas, dass du an jeder Ecke hörst: “Du musst sichtbar sein!”
    Stimmt, musst du. Doch die meisten meinen damit langweilige 0-8-15 Beiträge, die niemanden interessieren. Damit verschwendest du deine Zeit.
    Besser: verteile Neugierde-Perlen, wie mein guter Freund Ingo gerne sagt.

  • Strategiegespräche
    Der wohl größte Schmuh überhaupt – das Lieblingskind der Gurus dort draußen. Bringe Menschen dazu, sich über einen Call bei dir dafür zu bewerben, ihr Geld auszugeben. Leite sie dann durch ihre persönliche Hölle, würze mit Rabatten und Druck, und der Kunde ist dein – nicht.
    Für gewöhnlich fühlst du dich nur mies UND kaum einer springt an Board.

Ich wollte es damals wissen und machte mich auf die Suche nach etwas Besserem.

 

Storys, die verkaufen

… statt Angst und Druck!

Als Erstes kam mir wieder in den Sinn, dass die Menschen mir früher von sich aus diese Glitzersteinchen abgekauft hatten. Und dann fiel mir auf, dass meine eigenen Copywriting Kunden ebenfalls von sich aus zu mir kamen.

Irgendwie gewann ich auf diese “kindliche” Art intuitiv jede Menge Kunden für mein eigenes Business.

“Wie kann ich das anderen zugänglich machen?”, fragte ich mich.

Als Erstes wollte ich allen, die von diesen fruchtlosen Strategiegesprächen gefrustet waren, helfen.

 

So entwickelte ich den Sales Talk: Verkaufen ohne Verkaufen – für Coaches

Was für ein Gewinn! Die ersten, die dieses System lernten, waren begeistert. Kein Telefon war mehr nötig, um gebucht zu werden. Kein Strategiegespräch. Und erst recht kein mit der Tür ins Haus fallen.

Stattdessen ging alles über Social Media, WhatsApp oder eMail. Kunden kamen von sich aus auf meine Klienten zu. Diese musste nur nach dem Sales Talk System antworten.

Was für eine Revolution!

 

Die Geburt der Schreibmagie

Doch auf diesem Stand wollte ich nicht bleiben. Ich entwickelte weiter. Eine Anleitung zum “Abschluss” hilft nicht, wenn du nicht gefunden wirst.

Storys, die ganz nebenbei verkaufen – das war mein Ziel

Und so wurde die Schreibmagie geboren!

Ich fand einen systematischen Weg, um Storys zu schreiben, die ganz nebenbei verkaufen. Und das auf jede erdenkliche Art & Weise. Social Media Beiträge, Blogartikel, Coaching-Profile, Über Mich Seiten, Sales Pages … bis hin zu Newslettern.

Das Prinzip dabei ist ganz einfach:

1. Entertainment (Story)
Menschen wollen nichts verkauft bekommen, sie wollen Ablenkung von ihren Sorgen und der gähnenden Langeweile eines stupiden Alltags. Also beginne mit einer Story.

2. Infotainment (Learning)
Bleibst du nur bei der Story, dann rutschst du schnell in die Kategorie “Netflix” zum Lesen ab. Es sollte immer auch einen Aha-Moment geben, eine neue Erkenntnis, ein Learning.

3. Pitching (Sale)
Bleibst du bei 1 + 2, dann gehst du pleite. Also braucht es nun noch einen charmanten Übergang zu deinem Angebot. So wirst du gebucht, ohne dass es als Verkaufen auffällt.

(TIPP: Hol dir jetzt gratis das gesamte Story Content Framework und schreibe schon morgen selbst Story-Beiträge, die verkaufen)

Heute …

… habe ich ein in sich schlüssiges System, mit dem jeder erfolgreich gebucht werden kann – ganz ohne zu verkaufen.

Gerade für Selbstlerner und Autodidakten habe ich hier viel Wert auf einen logischen Aufbau gelegt:

 

Schritt 1: Reichweite auf Knopfdruck
Für alle, die erst mal starten möchten. Reichweite auf Knopfdruck, weil bereits alles tutti completti für dich fertig ist. Aussuchen, kopieren, posten. Fertig

 

Schritt 2: Werde zum Original
Für alle, die bereits mehr Kreativität mit reinbringen möchten. Werde zum Original. Bis dahin weißt du durch den ersten Schritt auch, was einen Social Media Beitrag ausmacht, der das Potential hat, viral zu gehen.

 

Schritt 3: Verkaufen ohne Verkaufen
Die Kunden wollen mehr wissen? Strategiegspräch möchtest du hinter dir lassen? Dann lern den Weg, den schon hunderte vor dir gegangen sind: Verkaufen ohne Verkaufen – kein Telefon nötig.

Ich selbst hab erst kürzlich mit diesem Wissen eine Kundin für mein Mentoring begeistert. Die Basics von mir kannte sie bereits.

Sie kontaktierte mich, ich antwortete mit einer eMail und 3 Tage später freute sich mein Konto über knapp 7.000 Euro netto und meine Kundin sich über unseren schnellen Start.

So sieht es übrigens in meiner Schreibmagie Schmiede aus. Diego hilft mir schnurrigerweise stets dabei, die für dich besten Texte zu schreiben.

Wie sieht es bei dir aus? Erzähl mir deine Lebensgeschichte. Erzähle uns, welche Erfahrungen du mit dem Thema Verkaufen gemacht hast. Erzähle uns, was dir geholfen hat und wo du nicht weiterkommst.

Ich freue mich auf deine Geschichte. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

xo, Cashima

Autor

Cashima Shiva

Ich glaube, dass du hier bist, um einen Unterschied zu machen!

  • Toller Blog und do spannendes Thema.. was für eine tolle Reise du hinter dir hast und vor allem was du draus gemacht hast…

  • Sehr cool geschrieben, wie du dich vom „Anpreisen“ abgewendet hast. Ich kann genau nachvollziehen, was dich daran genervt hat, denn mir geht es ähnlich. Liebe Grüße von einer Kollegin 🙂

    Manuela

    • Danke, liebe Gaby! Ja, manchmal ist es schon spannend, wenn man sich sein Leben rückblickend anschaut … irgendwie gibt es ihn wohl doch, diesen „roten“ Lebens-Faden. Was meinst du?

  • Oh, ich konnte total mitfühlen mit deinen Cold Calls. Ich habe als ich circa 18 war nebenher Lose per Telefon verkauft. Das war einfach nur furchtbar. Besonders wenn ich Abschlüsse gemacht habe, fühlte ich mich echt schlecht, weil die Leute mir „auf den Leim gegangen waren“! Umso cooler, diese Erfahrungen in etwas positives zu verwandeln!

  • Das hört sich wirklich zauberhaft an. Wie gut, dass du immer gegangen bist, wenn es sich nicht richtig für dich angefühlt hat und nicht dem – du musst aber auch mal bei einer Sache bleiben, dich durchbeißen, etc. – Schwachsinn hast, beeinflussen lassen. Neben dem erfrischenden Konzept gefällt der Name Schreibmagie ganz Besonders. Und natürlich Diego, ein echter Herzensbrecher nehme ich an. Euch viel Erfolg und vor allem Freude dabei, über nette und interessante Angebote Nachfrage zu schaffen.

    • Danke, liebe Nicola. Ohhhh jaaaa … das mit „du musst aber auch mal bei einer Sache bleiben“ … ich weiß nicht, wie oft ich das schon gehört habe. 🤣 Früher hieß es bei meinem Lebenslauf „Sie sind ja überall immer nur ein paar Jahre“ … heute ist es der neue „IN“-Standard und fast schon gefordert. 😅

      Toll, dass dir mein Konzept und vor allem der Name gefällt. Ich liebe Magie und Worte sind mein zauberhaft magisches Tool, um die Welt schöner zu machen – mit kräftiger Unterstützung von Diego, natürlich. ❤️

      Bist du auch gegangen, wenn es sich nicht gut angefühlt hat? Oder hast du im Job die Zähne zusammengebissen und hast durchgezogen?

  • Liebe Cashima
    Danke das du deinen Weg geteilt hast. Es ist sehr interessant wie du von den Anfängen des Verkaufens das unbehagen bereitet hat dein eigenes kreiert hast.
    Alles liebe
    Natascha

    • Von Herzen gern! Danke für dein Feedback, liebe Natascha ❤️ es freut mich, dass dir dieser Artikel gefallen!

      Welche Erfahrungen hast du bislang mit dem Thema Verkaufen gemacht?

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >
    Cookie Consent mit Real Cookie Banner